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Trojaner an der Spitze der Schädlings-Charts – Adware folgt mit großem Gefährdungspotenzial

April 21, 2011Computer & Internet0

BitDefender E-Threat-Report: Bedrohlichste Malware im 1. Quartal 2011

Holzwickede, 07. April 2011 – In den vergangenen drei Monaten kämpften Adware-Threats und Trojaner um die vorderen Plätze der deutschen Malware-Charts des Internet Security-Experten BitDefender (www.bitdefender.de). Wie der aktuelle Quartalsreport der Monate Januar bis März zeigt, hat sich mit einer Infektionsrate von 7,47 % der Trojaner Java.Trojan.Downloader.OpenConnection.AI Rang 1 gesichert. Dennoch spielen auch Adware-Bedrohungen weiterhin eine große Rolle, denn sie machen insgesamt rund 10 % aller PC-Infektionen aus.

Der Spitzenreiter Java.Trojan.Downloader.OpenConnection.AI greift den verseuchten Rechner gleich mehrfach an. Zunächst verlangsamt er den PC sowie die Internetverbindung deutlich. Außerdem entfernt der Schädling die bisherigen Shortcuts auf dem Desktop und ersetzt sie durch andere. Zusätzlich ändert er die eingestellte Browser-Startseite und leitet alle Suchanfragen zu Advertising-Webseiten weiter. Darüber hinaus erstellt und versendet der Trojaner im Namen des Nutzers kompromittierte Spam-E-Mails.

Ein enormes Bedrohungspotenzial bergen Adware-Bedrohungen, die gleich mit drei Vertretern im Quartalsreport erscheinen. Mit Rang 3 (5,34 %) am meisten verbreitet ist der Neueinsteiger Gen:Variant.Adware.Hotbar.1. Position 8 (2,81 %) erreicht Dropped:Adware.Yabector.B; den zehnten Platz (1,99 %) belegt Gen:Variant.Adware.Hotbar.2. Diese E-Threats verursachen vermehrte Pop-ups sowie neu öffnende Browserfenster, meist auf der rechten Seite des Bildschirms. Außerdem leiten sie den User nach jeder Suchanfrage zu Werbeseiten weiter, was den Cyber-Angreifern erhöhte Werbeeinnahmen beschert. Dropped:Adware.Yabector.B sammelt zusätzlich Informationen über das individuelle Surfverhalten des Nutzers und leitet ihn auf dieser Basis auf spezifische Werbeseiten oder Onlineshops um.

Der erst im Januar eingestiegene E-Threat Trojan.Crack.I belegt im Quartalsreport Platz 2 (5,86 %) und beweist damit seine Gefährlichkeit. Dieser Schädling generiert gefälschte Registrationsschlüssel, wodurch er die Nutzung von Security Software auf Shareware-Basis verhindert. Darüber hinaus greift Trojan.Crack.I Informationen von anderen installierten Applikationen auf dem verseuchten Rechner ab, wie z.B. Bezeichnung, Version, Registrationsnummern etc. Diese Daten sendet er daraufhin an einen per Remote-Zugriff aufgeschalteten Cyber-Kriminellen, der die gehackte Lizenz als „OEM-Software“ verkauft. Ein weiteres Mitglied der Trojaner-Sippschaft belegt Position 4 (4,18 %): Trojan.JS.Redirector.GS. Dieser Übeltäter versteckt sich im JavaScript von HTML-basierenden Websites und führt User zu verseuchten Internetseiten, auf denen andere Trojaner und Exploits lauern, um den PC zu kompromittieren.

Rang 5 (3,92 %) erreicht Win32.Worm.Downadup.Gen. Der Wurm blockiert den Zugriff auf Windows Update sowie die Homepages von Securitysoftware-Anbietern. Außerdem lädt dieser E-Threat unbemerkt weitere Schadcodes auf den Rechner. Das „Autorun-Duo“ bestehend aus Trojan.AutorunINF.Gen und Worm.Autorun.VHG nimmt die Plätze 6 (3,50 %) bzw. 9 (2,66 %) ein. Sie verbreiten sich über Wechseldatenträger, die die Autorun-Funktion unter Windows nutzen. Hier schafft ein Update des Betriebssystems Abhilfe. Auf Position 7 (3,49 %) platziert sich der Schädling Exploit.PDF-JS.Gen. Über eine Schwachstelle der Java-Engine im Adobe PDF Reader dringt der Exploit in das System ein und streut seinen verseuchten Code.

Top Ten Deutschland des
BitDefender-E-Threat-Quartalreports von Januar bis März 2011:

Position Name Anteil in Prozent
1 Java.Trojan.Downloader.OpenConnection.AI 7,47
2 Trojan.Crack.I 5,86
3 Gen:Variant.Adware.Hotbar.1 5.34
4 Trojan.JS.Redirector.GS 4.18
5 Win32.Worm.Downadup.Gen 3.92
6 Trojan.AutorunINF.Gen 3,50
7 Exploit.PDF-JS.Gen 3,49
8 Dropped:Adware.Yabector.B 2,81
9 Worm.Autorun.VHG 2.66
10 Gen:Variant.Adware.Hotbar.2 1,99
Andere 58.78

Weitere Informationen unter www.bitdefender.de.

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BitDefender ist Softwareentwickler einer der branchenweit schnellsten und effizientesten Produktlinien international zertifizierter Sicherheitssoftware. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2001 hat BitDefender permanent neue Standards im Bereich des proaktiven Schutzes vor Gefahren aus dem Internet gesetzt. Tagtäglich beschützt BitDefender viele Millionen Privat- und Geschäftskunden rund um den Globus und gibt ihnen das gute Gefühl, dass ihr digitales Leben sicher ist. BitDefender vertreibt seine Sicherheitslösungen in mehr als 100 Ländern über ein globales VAD- und Reseller-Netzwerk. Ausführlichere Informationen über BitDefender und BitDefender-Produkte sind online im Pressecenter verfügbar. Zusätzlich bietet BitDefender in englischer Sprache unter www.malwarecity.de Hintergrundinformationen und aktuelle Neuigkeiten im täglichen Kampf gegen Bedrohungen aus dem Internet.

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BitDefender Internet Security 2011 von Stiftung Warentest als „bestes Sicherheitspaket“ ausgezeichnet

März 31, 2011Computer & Internet0

Aktuelle Sicherheitssoftware im großen Vergleichstest

Holzwickede, 28. Februar 2011 – Platz 1 für kontinuierlich guten Virenschutz sowie benutzerfreundliche Handhabung: Im großen Sicherheitssoftware-Vergleich der Stiftung Warentest hat die BitDefender-Suite Internet Security 2011 (www.bitdefender.de) unter 17 Konkurrenten als Testsieger abgeschnitten. Besonders überzeugte die Prüfer die schnelle Schädlingserkennung der Software, die sowohl in der Echtzeit-Überprüfung auch als beim Offline-Test die Note „gut“ erhielt.

Das deutsche Magazin „test“ der Stiftung Warentest prüfte insgesamt 13 kostenpflichtige und vier kostenfreie Virenscanner intensiv auf „Herz und Viren“. Dabei verglichen die Experten alle Programme unter verschiedenen Bedingungen auf virtualisierten Rechnern mit dem Betriebssystem Windows 7. Die BitDefender-Software Internet Security 2011 erhielt dabei die Auszeichnung „Bestes Sicherheitspaket“ für eine kontinuierlich gute und schnelle Schutzleistung sowie die rasche Übertragung von Virensignaturen.

Mit 40 Prozent Anteil an der Gesamtnote kam der Kategorie „Virenschutz“ die größte Gewichtung zu. Hier erreichte Internet Security 2011 in jedem Einzeltest die Note „gut“ und insgesamt einen Schnitt von 2,2. Die Tester analysierten zum einen, wie gut der On-Access-Scanner Schadsoftware auf externen Festplatten sowie auf Webseiten erkannte. Zum anderen musste der On-Demand-Scan seine Reaktionsschnelligkeit beweisen. Dazu aktualisierten die Prüfer die Signaturdatenbanken täglich über einen Zeitraum von fünf Wochen und froren die Rechner in diesem Zustand ein. Mittels neu gefundener Schädlinge maßen sie anschließend die Reaktionszeit der Programme auf den eingefrorenen Systemen. Auch in diesem Bereich zählte die BitDefender-Lösung zu den wenigen mit „gut“ bewerteten Suiten.

Auch in der Rubrik „Handhabung“, die mit 30 Prozent in die Gesamtnote einging, hat die BitDefender-Lösung eine Top-Bewertung von 1,7 erhalten. Dieses Urteil gründet sich vor allem auf den mit gut benoteten Bereichen „Benutzerführung“ sowie „Installation und Deinstallation“.

Weitere Informationen unter www.bitdefender.de. Die Ergebnisse erschienen am 25. Februar 2011 in der Ausgabe 3/2011 von „test“.

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