Deutsche S&K Sachwerte mit zweitem Spezialimmobilienfonds
Auf die Strategie, durch ein intelligentes Immobilienmanagement hohe Renditen zu erzielen, hat sich die im Jahre 2000 gegründete S&K Unternehmensgruppe ausgerichtet. Hierzu hat das Frankfurter Unternehmen seinen zweiten Fonds aufgelegt, nachdem man in 2010 die erste Beteiligung nach rund eineinhalb Jahren Platzierungszeit mit 34 Millionen Euro Eigenkapital erfolgreich schließen konnte. Wie bereits der erste wurde auch dieser Fonds initiiert durch das Hamburger Emissionshaus United Investors. Zur Umsetzung ging man eine sehr enge unternehmerische Partnerschaft ein.
Die Deutsche S&K Sachwerte GmbH & Co. KG hat ein geplantes Emissionsvolumen von 30 Millionen Euro und sieht eine Mindestbeteiligung ab 15.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio vor. Das Kapital soll bis zum Ende des Jahres platziert sein. Geplant ist, über eine Laufzeit von fünf Jahren zehn Prozent Ausschüttungen pro Jahr zu leisten. Insgesamt soll ein Gesamtrückfluss nach Steuern von 145 Prozent im Basis-Szenario erzielt werden.
Bei dem Fondskonzept handelt es sich um die Gewährung eines Darlehens an die Deutsche S&K Sachwert AG, die neben den Zinszahlungen auch mit ihrem Gesellschaftsvermögen für das Kapital der Anleger haftet. S&K bietet neben dem Einkauf, die Verwertung sowie das Facility Management aus einer Hand an.
Die Frankfurter Immobilienspezialisten haben sich dabei im deutschen Immobilienmarkt mit mehreren Strategien positioniert. Zum einen werden Mehrfamilienhäuser deutlich unter Marktwert erworben und dann im Wege der Aufteilung über eigene Vertriebsgesellschaften als Einzeleigentum veräußert. Darüber hinaus ist die S&K Unternehmensgruppe im Ankauf von grundbuchlich besicherten Forderungen aktiv. In diesem Geschäftsfeld ist die Verwertung der dahinter liegenden Immobilien von wesentlichem Interesse. Keine Erwerbstransaktion wird initiiert, ohne dass zuvor die Immobilienwerte auf Qualität und Weiterveräußerbarkeit eingehend durch die S&K Unternehmensgruppe geprüft werden. Die Immobilien werden im Bedarfsfall durch ein aktives Management weiterentwickelt und erfahren so eine Wertsteigerung.
Eine weitere Ausrichtung besteht im freihändigen Erwerb von notleidenden Immobilien im Vorfeld einer Zwangsversteigerung direkt vom Eigentümer. Hier besteht die Möglichkeit des Verkaufs vor einer eingeleiteten Zwangsvollstreckung mit der Chance für den Besitzer, das Objekt innerhalb eines zuvor mit S&K vereinbarten Zeitraums entweder selbst zurück zu kaufen oder dies übernimmt ein vom Schuldner zu benennender Dritter (falls es die Bonität des Eigentümers nicht mehr zulässt). S&K nimmt dabei faktisch die Position einer Bank ein und gesteht dem Immobilien-Eigentümer – losgelöst beispielsweise von bankrechtlichen Forderungen – weitere Handlungsmöglichkeiten zu. Hierdurch ist es S&K möglich Immobilien in Lagen zu erwerben, in denen es im Wege der Zwangsversteigerung aufgrund der immensen Nachfrage nicht möglich gewesen wäre, und hat – durch die Rückkaufsoption des Schuldners – im Zweifel bereits den Käufer. Andernfalls konnte S&K hierüber ein günstiges Objekt in einer 1A-Lage erwerben und dies nun frei veräußern.
S&K kann dabei auf ein hohes Maß an Kompetenz und Erfahrung verweisen. Noch in 2007 ersteigerte das Frankfurter Unternehmen im Auftrag eines offenen Immobilienfonds Liegenschaften im Gesamtwert von 110 Millionen Euro, nachdem man ein Immobilien-Volumen von mehr als einer Milliarde Euro überprüft hatte.
„Wir sind sicher, mit diesem Angebot eine interessante Alternative für Anleger zu haben, die vom ‚Betongold’ deutsche Immobilie profitieren möchten“, erklärt Thomas Gloy als Geschäftsführer des Hamburger Initiators United Investors. Der Fonds Deutsche S&K Sachwerte GmbH & Co. KG setzt damit die Serie an Beteiligungen der Hamburger fort, die auf die Umsetzung unternehmerischer Chancen mit hohen Renditechancen bei gleichgerichteten Interessen von Anbietern und Anlegern setzt.
Weitere Informationen zum Unternehmen: http://www.sk-holding.de
Fachkräftemangel: Personalpolitik setzt auf Mitarbeiterbindung – Familienfreundlichkeit und innerbetrieblicher Dialog zahlen sich aus
In der Personalpolitik setzen die meisten Unternehmen gleichermaßen auf Flexibilität und auf Mitarbeiterorientierung. Dies ergab das Personal-Panel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) http://www.iw-koeln.de, für das 1.853 Personalverantwortliche aus Unternehmen verschiedener Größen befragt wurden. Nachfrageschwankungen oder eine schlechte Auftragslage federn die Firmen demnach primär über den Abbau von Überstunden oder das Abschmelzen der Guthaben auf Arbeitszeitkonten ab.
Wegen des drohenden Fachkräftemangels werden zugleich Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen immer wichtiger, so die Umfrageergebnisse. Das Personal-Panel zeigt für IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös „dass bereits ein Großteil der Unternehmen in Deutschland ein ineinandergreifendes Konzept von Flexibilitäts- und Stabilitätsmaßnahmen nutzt, die sowohl für Mitarbeiter als auch für das Unternehmen Vorteile mit sich bringen. Unternehmen prüfen sehr genau die mittel- und langfristigen Wirkungen ihrer Personalpolitik. In Zeiten zunehmender demografisch bedingter Fachkräfteengpässe wählen Unternehmen ihre personalpolitischen Maßnahmen verstärkt danach aus, wie gut sie damit auch die Beschäftigten fördern und motivieren können.“
Von allen Befragten war jedes zweite Unternehmen der Ansicht, dass Maßnahmen der Personalbindung stetig wichtiger werden, in Großunternehmen ab 250 Beschäftigte bejahten dies sogar drei Viertel der Personaler. Zwei Drittel der Unternehmen haben die Führungskräfte explizit verpflichtet, die Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern; von den Großunternehmen ab 250 Beschäftigte tun dies fast drei Viertel.
„In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Mitarbeiterbindung ein Muss. Jede Investition in die Belegschaft rechnet sich deshalb“, so die Überzeugung von Udo Nadolski, Geschäftsführer des auf Technical Recruitment und Outsourcing Services spezialisierten Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de in Düsseldorf. „Nur wenn sich der Arbeitgeber oder der Vorgesetzte für seine Angestellten als Mensch interessiert, kann er eine emotionale Bindung zu ihnen herstellen. Hieraus wächst Loyalität gegenüber dem Unternehmen. Und treue Mitarbeiter leisten mehr und tragen sich nicht ständig mit dem Gedanken, zur Konkurrenz abzuwandern. Um Leistungsträger zu halten, braucht man daher ein Gesamtkonzept, das aus Benefits, Nebenleistungen, Gesundheits-, Sport- und Kinderbetreuungsprogrammen bestehen kann.“ Auch könnten leistungsorientierte Vergütungssysteme ihren Teil beitragen, aber nicht nur das: Der regelmäßige Dialog mit den Mitarbeitern diene ebenfalls der Bindung an das Unternehmen. „Schließlich gehören Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Paket, das das Betriebsklima verbessern und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen erhöhen kann“, ist der Personalexperte überzeugt.
Vor allem innovative und erfolgreiche Unternehmen haben laut IW den Wert einer mitarbeiterorientierten Strategie erkannt: Gut sieben von zehn dieser Firmen praktizieren eine familienfreundliche und eine sämtliche Mitarbeitergruppen gleich behandelnde Personalpolitik: Etwa genauso viele gewähren ihren Mitarbeitern Freiräume, um Ideen zu entwickeln, die dem Unternehmen nützen. Gut die Hälfte dieser Unternehmen fördert zudem aktiv die Teilnahme der Mitarbeiter an innerbetrieblichen Arbeitskreisen. Auch die Teilnahme an Strategiesitzungen der Geschäftsführung sei für Mitarbeiter in diesen Unternehmen durchaus üblich.
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Aus VWR wird MOPLAK – Die Verkehrswerbung Rheinland Schiffmann GmbH & Co KG wird zur MOPLAK Medien Service GmbH
Zum 1. Januar 2011 wird die Verkehrswerbung Rheinland Schiffmann GmbH & Co. KG auf die MOPLAK Medien Service GmbH verschmolzen. Die MOPLAK, die bis dato die Muttergesellschaft der Verkehrswerbung Rheinland gewesen ist, wird als deren Rechtsnachfolgerin sämtliche Geschäfte fortführen und tritt in alle laufenden Verträge und Verpflichtungen ein. Als Ansprechpartner bleiben die bisherigen Mitarbeiter erhalten.
Mit der Verschmelzung der Verkehrswerbung Rheinland, die als Konzessionspartner der Rheinbahn AG die Verkehrsmittelwerbung im Großraum Düsseldorf vermarktet hat, wir die Unit “Verkehrsmittelwerbung” der MOPLAK unter Leitung von Holger Aretz ab 2011 nicht nur den Heimatmarkt Düsseldorf bearbeiten, sondern auch verstärkt im nationalen Geschäft tätig werden.
Die MOPLAK Medien Service GmbH ist als ein Unternehmen der Außenwerbung mit Hauptsitz in Düsseldorf und einer breiten Produktpalette bereits jetzt bundesweit tätig. Als aktives Mitglied sowohl im Fachverband für Außenwerbung FAW e.V. und auch in der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. ist MOPLAK an den Entwicklungen des Außenwerbemarktes engagiert beteiligt.
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Immobilien-Anleihen contra offene Immobilienfonds?
Berlin, den 28.02.2011. Auf den ersten Blick könnte man meinen, Immobilien-Anleihen und Immobilienfonds, das müsste doch so in etwa das Gleiche sein. Weit gefehlt, wenngleich beide Formen der Kapitalanlage staatlich überwacht sind. Ein offener Immobilienfonds ist eine frei und zumeist über Banken handelbare Form der Immobilienbeteiligung. Dem großen Vorteil der schnellen Verfügbarkeit, mit Ausnahme natürlich der Fonds, die derzeit übergangsweise deshalb geschlossen sind, weil sie zu großen Kapitalabfluss befürchten und dann Immobilien zu Dumping-Preisen verkaufen müssten, steht der Nachteil gegenüber, dass die Fonds nie zu einhundert Prozent in Sachwerte investiert sein können und deshalb einen Teil des Geldes nur schwer gewinnbringend anlegen können. Außerdem weiß der Investor in der Regel nicht, wohin genau er sein Fonds eigentlich investiert hat. Das Risiko möglichen Kapitalverlustes besteht dabei bislang jedenfalls nicht, da die zugrunde liegenden Immobilien sehr konservativ kalkuliert sind. Jedenfalls ist noch kein Konkurs eines offenen Immobilienfonds in Deutschland bekannt geworden.
Die Immobilienanleihe ist dabei im Hinblick auf die Kapitalgarantie etwas risikoreicher – sie bietet aber auf der anderen Seite sehr viel höhere Verzinsungen. Während sich die Anleger in offenen Immobilienfonds im vierten Quartal 2010 mit einer Durchschnittsperformance über alle, die für Privatanleger frei zu erwerben sind und seit mindestens einem Jahr am Markt sind, von 0,45 Prozent im vierten Quartal zufrieden geben mussten, liegen die von Immobilienanleihen im Schnitt zwischen 6,5 und 8,5 Prozent pro Jahr. Dabei sind die Anbieter von offenen Immobilienfonds sogar froh, eine Talfahrt negativer Performances hinter sich zu wissen. Für die Millionen an Sparern, die dieser Anlage vertraut haben, kann dies aber eigentlich kein Trost sein.
Woran liegt das und warum liegen die Durchschnittserwartungen bei Immobilienanleihen doch deutlich höher? Vielleicht wird es deutlich, wenn man erkennt, dass zwischen beiden Formen der Beteiligung eigentlich kein Zusammenhang besteht – vielleicht mit der Ausnahme, dass sie in Immobilien investieren. Ein offener Immobilienfonds kauft je nach Kapitaleingang Bestandshaltungsobjekte, die er ebenso wieder verkaufen muss, wenn das Kapital abfließt. Die Immobilien werden in der Regel ausschließlich vermietet. Sie werden in der Tat faktisch nicht „angefasst“. Die Rendite der offenen Immobilienfonds entsteht demnach ausschließlich aus der Mietrendite und dem möglichen Verkauf mit Gewinn. Dieses Geschäft war im letzten Jahrzehnt nicht einfach.
Mit einer Anleihe finanziert man stattdessen eine unternehmerische Idee, die bei einer Immobilienleihe grundpfandrechtlich besichert sein kann. Nehmen wir das Beispiel der SAMONIG AG, die sich auf das besonders zukunftsträchtige Geschäftsfeld der energetischen Sanierung von Immobilien spezialisiert hat. Hierunter versteht man die Sanierung von Immobilien mit dem Ziel, deutlich bessere Energiewerte zu erreichen. „Aufgrund stetig steigender Kosten für Energie, das heißt zunehmender Belastungen durch Stromausgaben und Kosten für die Warmwasseraufbereitung, kann es doch nur darum gehen, die Energiefresser in den Haushalten zu reduzieren“, erklärt Karl Samonig als Vorstand der SAMONIG AG. Mit seinem Engagement hat er recht, denn immer mehr Haushalte empfinden die zweite Miete als Bestrafung. Jedenfalls ist es möglich, bis zu 70 Prozent niedrigere Energieausgaben zu erreichen, wenn man Immobilien energetisch saniert. Um dieses Geschäftsfeld, das sich einer großen Nachf
rage erfreut, zu gewährleisten, geht die SAMONIG AG bei der Kapitalisierung ihrer Maßnahmen neue Wege. Denn neben eigenem Geld, Bankdarlehen und der Einbindung von Förderprogrammen finanziert die SAMONIG AG ihre Aktivitäten auch durch die Ausgabe einer Anleihe. Das Emissionsvolumen beträgt zunächst 10 Millionen Euro bei einer Mindestanlage von 1000 Euro. Die Verzinsung liegt bei 7,5 Prozent pro Jahr, was deutlich über Marktniveau liegt. Wir brauchen an dieser Stelle nicht zu erwähnen, dass eine derartige Verzinsung natürlich auch deutlich über dem möglichen Ergebnis von offenen Immobilienfonds liegt.
Weitere Informationen unter http://www.immobilien-kapitalanlage.com
Aktuelle politische Programme forcieren Fortschritte in der personalisierten Medizin – PerMediCon 2011 greift Notwendigkeit zur interdisziplinären Kooperation auf
International renommierte Experten diskutieren Fortschritte und Herausforderungen der personalisierten Medizin auf der zweiten PerMediCon am 21. und 22. Juni 2011 in Köln
Die aktuelle Initiative der Bundesregierung, in ihrem neuen Gesundheitsforschungsprogramm 2011 jetzt ein eigenes Aktionsfeld „individualisierte Medizin“ einzurichten, unterstreicht die rasant wachsende Bedeutung dieses Themas im Gesamtgefüge des Gesundheitssystems. Gleichzeitig sucht das Land Nordrhein-Westfalen in seinem vor kurzem ausgerufenen Wettbewerb „PerMed.NRW“ die besten Ideen für personalisierte Medizin: Politische Aktionen, die verdeutlichen, wie wichtig der regelmäßige Fachaustausch zwischen allen beteiligten Akteuren ist. Interdisziplinäre Kooperation ist eine Voraussetzung für die dauerhafte und erfolgreiche Etablierung des Ansatzes der personalisierten Medizin.
Ziel der personalisierten Medizin ist es einerseits, diejenigen Patienten zu bestimmen, die am wahrscheinlichsten von einem bestimmten Medikament profitieren, andererseits welche Patienten auf Arzneimittel oder Therapien nicht ansprechen, um ihnen eine unnötige Behandlung und eventuelle Nebenwirkungen zu ersparen. Enorme Fortschritte in der Molekularbiologie erweitern zurzeit ständig die Möglichkeiten für eine personalisierte Medizin.
Dabei sind vor allem drei treibende Kräfte für die Entwicklung der personalisierten Medizin verantwortlich. Erster Faktor ist die zurzeit rapide wachsende Nachfrage nach wirksamen, aber auch sicheren Medikamenten: Druck erzeugen hier nicht nur Patienten und Ärzte, sondern auch Zulassungsbehörden und Kostenträger.
Zweiter Antreiber sind wirtschaftliche Aspekte, die bei dieser Entwicklung eine Rolle spielen. Steigende Investitionssummen bis zur Markteinführung eines neuen Medikaments bei gleichzeitig sinkender Anzahl zugelassener neuer Wirkstoffe, spiegeln die aktuellen Herausforderungen der Pharmaindustrie wider. Dieses Problem ist nur lösbar, wenn sich der Prozess von der Entdeckung und Entwicklung von Arzneimitteln oder Therapien bis hin zu ihrer Vermarktung grundlegend wandelt.
Als dritte treibende Kraft fungiert der technische Fortschritt, der es überhaupt ermöglicht, persönliche Patientenmerkmale zu erfassen und mit der Wirkweise von Medikamenten zu verbinden. Dabei werden sowohl die Wirksamkeit eines Medikamentes ermittelt, als auch unerwünschte Reaktionen oder Nebenwirkungen untersucht.
Trotz aller Fortschritte steht die personalisierte Medizin bei vielen Krankheiten jedoch noch am Anfang. Nur durch intensivere Zusammenarbeit der beteiligten Akteure können Behandlungsmöglichkeiten der Patienten optimiert werden.
Die personalisierte Medizin wirft darüber hinaus Fragen zu Gesundheitsökonomie, Ethik und strukturellen Problemen auf. Um Lösungsansätze zu finden ist der Austausch von Wissenschaft, Industrie, Ärzten, Behörden, Politik und Patienten notwendig. Hier setzt die PerMediCon als interdisziplinärer Kongress an und versammelt die Fachwelt zu einem gemeinsamen Informations- und Kommunikationsaustausch.
Zentrale Fragestellungen der PerMediCon 2011 sind daher beispielsweise:
Welchen Beitrag leistet die personalisierte Medizin zum Patientennutzen? Durch eine enge Verknüpfung der beteiligten Akteure soll der Weg neuer Behandlungsmöglichkeiten von der wissenschaftlichen Grundlagenforschung bis zur Patientenversorgung enorm beschleunigt werden. Auf der PerMediCon bringen sich daher sowohl Patientenorganisationen in die Diskussion ein, als auch Vertreter von Bundesoberbehörden wie Prof. Dr. Walter Schwerdtfeger, Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Einen Schritt in die Praxis geht man hier bereits heute an der Universität Greifswald: Das Projekt „GANI_MED“ ist der erste umfassende Versuch, die individualisierte Medizin in einem Universitätsklinikum anzuwenden. „Die Übertragung der individualisierten Medizin von der Grundlagenforschung über die klinische Erprobung in die Routineversorgung ist eine enorme Herausforderung“, ist sich der Greifswalder Verbundkoordinator Prof. Heyo K. Kroemer sicher.
Darüber hinaus befassen sich gleich zwei Programmpunkte mit der Frage, ob der Einsatz personalisierter Medizin notwendig, aber auch ökonomisch sinnvoll ist. Prof. Wolfgang Goetzke, Vorsitzender des Gesundheitsregion KölnBonn e.V. betont: „Angesichts der ohnehin schon hohen Belastung der Sozialsysteme stellen sich damit zugleich gesundheitsethische wie gesundheitsökonomische und versicherungstechnische Fragen, die zu diskutieren sind“. Fragen zur Kosten-Nutzen-Bewertung stellen sich auf der PerMediCon daher nicht nur Vertreter der Spitzenverbände gesetzlicher und privater Krankenversicherer, sondern auch Gesundheitsökonomen und Gesundheitsexperten wie Prof. Dr. med. Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Schließlich besteht eine weitere zentrale Frage darin wie sich die Industrie entwickeln soll, damit personalisierte Medizin aus unternehmensstrategischer Sicht ein Erfolgsfaktor wird? Durch den Einsatz der personalisierten Medizin sind Arzneimittelentwicklung und Diagnostik bereits heute eng miteinander verknüpft. In diesem Zusammenhang diskutieren auf der PerMediCon hochkarätige Vertreter der Pharma-, Diagnostik und Biotechnologieindustrie wie Dr. Hagen Pfundner, Vorstand Roche Pharma AG und Peer M. Schatz, Vorstandsvorsitzender QIAGEN N.V. mögliche Szenarien und Modelle interdisziplinärer Partnerschaften
Abgerundet wird die PerMediCon durch die parallele Fachausstellung. In konzentrierter Form werden hier Forschungsergebnisse, aktuelle Projekte, Produkte, Dienstleistungen und Netzwerke rund um das Thema personalisierte Medizin präsentiert.
Bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben zahlreiche namhafte Unternehmen und Institutionen Ihre Teilnahme an der PerMediCon-Fachausstellung zugesagt. Hierzu zählen u.a. Miltenyi Biotec, QIAGEN, Cytolon, Bio.logis, Universitätsmedizin Greifswald (Verbundprojekt GANI_MED), Janssen-Cilag, Leibniz-Institut. Insgesamt werden auf der PerMediCon über 50 Aussteller und rund 500 Kongressteilnehmer erwartet.
PerMediCon: Personalized Medicine Convention
21. und 22. Juni 2011
Koelnmesse
Weitere Informationen unter:www.PerMediCon.de.
Per Mausklick zum neuen Job: Internet ist das Top-Medium für Stellenanzeigen
Personalvermittler bleiben weiter gefragt
Berlin/Düsseldorf, 21. Januar 2011 – Keine Neueinstellung ohne Internet, keine Stellenanzeige ohne Verlinkung zur Online-Bewerbungsmöglichkeit: Im Personalmarkt geht nichts mehr ohne Web-Unterstützung. „Vor allem Personalabteilungen verbringen sehr viel Zeit im Web und surfen ihren Bewerbern hinterher oder picken sich interessante Kandidaten für eine Stelle heraus.“ Das hat Web 2.0-Visonär Ibrahim Evsan für sein Buch „Der Fixierungscode“ http://fixierungscode.de recherchiert. Kein Wunder, dass die Unternehmen derartiges Engagement an den Tag legen, fehlen doch nach Berechnungen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) in den kommenden zehn Jahren alleine rund 100.000 Ingenieure. „In einer vom deutschen Verbraucherministerium in Auftrag gegebenen Studie, die 2009 veröffentlicht wurde, geben 28 Prozent von 500 befragten Unternehmen an, im Bewerbungsprozess Informationen aus sozialen Netzwerken abzurufen. Mehr als jedes vierte Unternehmen spioniert auf Web 2.0-Plattformen“, schreibt Evsan.
Bestätigung kommt vom Hightech-Verband Bitkom http://www.bitkom.de, der in einer repräsentativen Studie mit dem Marktforschungsinstitut Aris http://www.arisumfrageforschung.de rund 1500 Firmen aller Branchen befragt hat. Danach veröffentlichten im Jahr 2010 bereits 29 Prozent aller Unternehmen offene Stellen in Online-Communitys wie Facebook, StudiVZ oder Xing, ein Jahr zuvor waren es lediglich 12 Prozent. „Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft“, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. „Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen, Informationen sammeln oder einen Teil ihrer Freizeit verbringen.“ Das wichtigste Medium für die Veröffentlichung von Jobangeboten sind allgemeine Online-Jobbörsen wie Stepstone oder Monster: Hier veröffentlichen 71 Prozent der Unternehmen offene Stellen. Es folgt die eigene Website, die von zwei Drittel aller Firmen genutzt wird. 55 Prozent der befragten Unternehmen schalten Stellenanzeigen in Printausgaben von Zeitungen. 23 Prozent der Firmen nutzen branchenspezifische Online-Jobbörsen, 20 Prozent Print-Fachmagazine.
Die Bitkom-Umfrage zeigt, dass sich soziale Netzwerke bei der Personalsuche neben den Internet-Jobbörsen und der eigenen Homepage als drittes Online-Medium etablieren. Insbesondere große Unternehmen nutzen das Web 2.0 für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter. 58 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern veröffentlichen Stellenanzeigen in sozialen Netzwerken, während es bei kleinen und mittelständischen Firmen erst 29 Prozent sind. Die Personalabteilungen sind vielfach in den sozialen Online-Netzwerken mit eigenen Profilen zu Karrierethemen präsent. Dort finden Bewerber neben Stellenanzeigen auch Veranstaltungshinweise, Videos mit Informationen zum Arbeitgeber oder eine Pinnwand für Fragen oder Meinungsaustausch.
Doch auch wenn die Wege kürzer und die Kontaktaufnahme einfacher wird, ist das Web 2.0 alles andere als das Paradies für Personalentscheider und Recruiter, die erst nach dem zweiten oder dritten Blick eine Entscheidung treffen. Denn dem menschlichen Hang zur Vereinfachung zum Trotz ist es beispielsweise Aufgabe der Headhunter, potenzielle Kandidaten für eine bestimmte Position mit viel Fingerspitzengefühl ausfindig zu machen und anzusprechen. „Dazu muss man sich in den Lebenslauf, der beispielsweise auf Xing hinterlegt ist, einarbeiten, Qualifikationen sichten und werten, um schließlich die geeigneten Worte für eine Ansprache zu finden“, berichtet Udo Nadolski, Geschäftsführer des auf Technical Recruitment und Outsourcing Services spezialisierten Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de in Düsseldorf. Bereits zuvor gelte es dabei, eine umfassende Stellenbeschreibung zu erarbeiten, „die sich nicht in Standard-Textbausteinen erschöpft. Die Abstimmung des Kandidatenprofils mit der Unternehmensführung, ein allumfassendes Verständnis der zu besetzenden Position und das Hinterfragen der erforderlichen Soft Facts oder Soft Skills wie Team-, Konflikt- und Kritikfähigkeit, Disziplin und Wertschätzung, Motivation oder Kommunikationsfähigkeit – um nur einige wenige zu nennen – als Schlüssel zum Erfolg müssen daher stets im Fokus des Headhunters stehen“, so die Erfahrung des Personalexperten. Der Headhunter müsse demnach für die Kandidaten immer auch Coach und Mentor in einer Phase der Veränderungsbereitschaft sein. „Ganze Arbeit zu leisten, heißt Überzeugungsarbeit leisten“, sagt der Harvey Nash Experte.
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Solarfortis GmbH expandiert nach Ontario/Kanada
Die Solarfortis ist Anbieter schlüsselfertiger Solaranlagen für Gewerbe- und Industrieunternehmen. Dabei wird sowohl direkt im Kundenauftrag als auch für eigene Betreibergesellschaften gebaut.
Unter der Firmierung Noven & Steinhauser GbR werden zur Zeit mehrere Photovoltaikanlage betrieben.
Ab März 2011 ist das Unternehmen nun auch in Ontario/Kanada vertreten.
In der Provinz Ontario ist bereits seit einigen Jahren das Renewable Energy Standard Offer Program in Kraft getreten. Über das FIT (Feed in Tariff Program) werden alternative, erneuerbare Energien wie Windenergie, Wasserkraft, Biogas und Photovoltaik gefördert.
Eine kürzlich von der Solarfortis durchgeführte Marktanalyse und die eingehende Prüfung der gesetzlichen Rahmenbedingungen mit Partnern in Toronto, hat zu dem Entschluss geführt, in Toronto eine weitere Investment- und Betreibergesellschaft zu etablieren. Die Gesellschaft projektiert derzeit eine erste Anlage mit einer Nennleistung von 500 kwp. Bis 2012 sollen insgesamt 10 MW auf bereits optierten Dachflächen von Industrie- und Logistikgebäuden errichtet werden.
Anders als in Deutschland ist das Genehmigungsverfahren für die Netzeinspeisung in Ontario deutlich komplexer und zeitintensiver. Vom Antrag bis zur Genehmigung können mitunter 6 bis 9 Monate vergehen. Allerdings sind die Vergütungen für Solarstrom deutlich attraktiver als in Deutschland. Es ist zu berücksichtigen, dass aufgrund noch beschränkter Produktionskapazitäten für PV-Module, die Preise entsprechend hoch sind. Dies sollte sich in der nächsten Zeit ändern, da zahlreiche, namhafte Hersteller Produktionslinien in Ontario aufbauen.
Der Import ausländischer Produkte ist nur eingeschränkt möglich, da eine weitere gesetzliche Bestimmung (Domestic Content Rule) vorschreibt, daß mindestens 60% der Projektkomponenten aus lokaler Fertigung stammen müssen, um in den Genuss der attraktiven Vergütung zu gelangen.
Die Gesellschaft erstellt zur Zeit einen Emissionsprospekt für ein KG Beteiligungsmodell, um auch Deutschen Anlegern die Möglichkeit zur Beteiligung an PV-Anlagen in Kanada anbieten zu können.
Weitere Infos: info@solarfortis.de
Solarfortis GmbH
Bruno Steinhauser
Konrad-Zuse-Ring 17c – Borussia Park
41177 Mönchengladbach
Tel: +49 (0)2161 – 5739750
Fax: +49 (0)2166 – 5739757
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Bewerbungs-Quickie: Der erste Eindruck zählt
Flirtbörsen dienen als Vorbild für die Blitz-Bewerbung
Köln/Düsseldorf, 30. Dezember 2010 – Es ist ein Satz, den Bewerbungs-Trainer in der Endlosschleife laufen lassen: Der erste Eindruck zählt. Diesen Grundsatz haben seit Jahren Flirtbörsen zum Prinzip gemacht. Und dieses Partnervermittlungsmodell hat nun auch der Personalmarkt für sich entdeckt. Das Stichwort heißt Job-Speed-Dating. Dessen Prinzip entspricht dem der seit Jahren boomenden Singlebörsen: Jeder Teilnehmer hat die Gelegenheit, innerhalb eines bestimmten Zeitraums – mal zehn, mal zwölf Minuten – sein Gegenüber von sich zu überzeugen. Danach geht es weiter zum nächsten Dating-Partner und das Ganze beginnt von vorn: Händeschütteln, präsentieren, fragen, antworten, Telefonnummern tauschen. Zurück bleibt die Hoffnung, dass die Chemie stimmt – und die Verbindung Früchte trägt.
Bewerbergespräche im Akkordtempo schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden und erfreuen sich großer Beliebtheit bei Arbeitsvermittlern zwischen Alpenrand und Nordseestrand. Den ersten Großversuch startete die ARGE München als Zusammenschluss aus Arbeitsagentur und Sozialamt in Kooperation mit privaten Arbeitsvermittlern im Sommer 2009. Knapp 1.000 Langzeitarbeitslose suchten damals ihr berufliches Glück bei rund 50 teilnehmenden Unternehmen aus der bayerischen Landeshauptstadt – darunter Siemens, Dussmann, Deutsche Bahn, McDonald’s. Drei Monate nach dem Bewerbungs-Quickie hätten rund 20 Prozent der Teilnehmer wieder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gehabt, so die Bilanz der Münchener. 70 Unternehmen präsentierten sich schon wenig später, als der Arbeitsmarktdienstleister A4e (Action für Employment) und das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen (IAG) http://www.iag-gelsenkirchen.de in die Veltins-Arena luden. „Wir wollen Menschen in Arbeit bringen, dafür gehen wir gerne neue Wege“, sagt IAG-Geschäftsführer Reiner Lipka über das neue Konzept, das die Experimentierphase mittlerweile hinter sich gelassen hat. Mit einem eigens auf die Generation 50Plus zielenden Dating-Tag erreichte man in Bochum 1.000 über 50-jährige Arbeitsuchende und 90 Unternehmen aus der Region.
Zeugnisse sind zweitrangig
Anfang November war das RheinEnergie-Stadion in Köln Schauplatz für die außergewöhnliche Art der Wiedereingliederung von Arbeitslosen. Knapp 900 Arbeitslosengeld II-Empfänger und rund 70 potenzielle Arbeitgeber lernten sich im Schnellverfahren kennen. „Langzeitarbeitslose profitieren von dieser Bewerbungsform ganz besonders“, findet Klaus Müller-Starmann, Geschäftsführer der ARGE Köln http://www.argekoeln.de: „Selbst Kandidaten, deren Unterlagen von Personalverantwortlichen aussortiert werden, weil sie nicht ganz ins Raster passen, bekommen so die Chance auf ein persönliches Gespräch.“ Notendurchschnitt, ein Patzer im Arbeitszeugnis, Fragezeichen in der Vita sind beim Job-Speed-Dating zweitrangig, denn in dem entscheidenden Augenblick kommt es primär auf die Persönlichkeit an.
Eine Analyse, die die Kölner mit Zahlen untermauern können, denn die Ergebnisse aus dem Bewerbungs-Marathon beweisen, dass viele Bewerber erst durch ihren persönlichen Eindruck punkten. Insgesamt wurden damals 3.522 Bewerbungsgespräche geführt. Fast jeden dritten Kandidaten haben die Personaler anschließend als für die Stelle „gut geeignet“ bewertet. In etwa 600 Fällen luden sie die Bewerber zu einem Gespräch ins Unternehmen ein, knapp 2.000 Mal forderten sie ausführlichere Unterlagen an. Einige Kandidaten konnten sogar noch am selben Tag mit einer verbindlichen Jobzusage nach Hause gehen. Ganz ohne Vorbereitung geht es allerdings nicht: Die Kölner Teilnehmer erhielten zu Beginn der Veranstaltung ein Bewerbungspaket: ein Flyer mit Bild, Lebenslauf und Berufserfahrung, den sie den potenziellen Arbeitgebern aushändigten. Um am Job-Speed-Dating teilnehmen zu können, mussten sie in den Wochen zuvor zunächst ein Auswahlverfahren durchlaufen. Geeignete Kandidaten wurden anschließend in einem Coaching auf die besondere Form der Kurzpräsentation vorbereitet. Voraussetzung für die Teilnahme war, dass die Bewerber bereits über Berufserfahrung verfügten.
Speed-Dating öffnet Türen
Zwar ist die unmittelbare Unterschrift unter einen Arbeitsvertrag die Ausnahme, aber für viele Bewerber lohnt sich die Teilnahme, weil dies der erste Schritt ist, um über Folgegespräche den Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen. „Das Job-Speed-Dating spart uns viel Zeit im Prozess der Bewerbersuche, es ist eine effektive Form zur Vorauswahl“, resümiert Martin Sachse, Teamleiter beim Sportartikelspezialisten Decathlon, der beim Job-Speed-Dating in Bremerhaven Kontakte auf diese Weise knüpfte.
„Viele Personalverantwortliche betonen zwar immer wieder, dass für sie vor allem der erste Eindruck eines Kandidaten zählt, aber damit meinen sie eher den äußeren Eindruck und das Auftreten. Nur die wenigsten trauen sich tatsächlich, hierauf eine Entscheidung für oder gegen einen Bewerber zu gründen“, bestätigt auch Werner Schmidt, Sales Director IT Recruitment, Executive Search & Selection beim Düsseldorfer Personaldienstleister Harvey Nash http://www.harveynash.de. Ein Job-Speed-Dating könne nur ein kleiner Mosaikstein im großen Entscheidungspuzzle sein, insbesondere dann, wenn es um anspruchsvolle Positionen und hohe fachliche Qualifikationen gehe. Je geringer die Anforderungen, so Schmidt, desto eher könne das Konzept sicherlich greifen. Gleichwohl sei der Trend des Job-Speed-Datings für viele Unternehmen ein wichtiges Instrument zur Kontaktanbahnung im Rahmen des Kandidatenmarketings. „Statt einen Kandidaten auf Papier zum potenziellen Kunden zu bringe
n und dann mit vielen guten Worten zu verkaufen, bringt man Kunde und Bewerber gleich für zehn Minuten zusammen“, berichtet der Harvey Nash Manager aus der Personalberater-Praxis – was allerdings nur funktioniert wenn ein Kunde keine fest gefügten Anforderungen habe und sich lediglich ein Bild des Marktes machen wolle. Diese Kunden wiederum sind in der derzeitigen Marktsituation äußerst rar gesät.
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Weltwirtschaft vor dem GAU
Zülpich (wnorg) – Japan leidet. Die Bevölkerung lebt in Angst vor dem atomaren aber auch dem wirtschaftlichen GAU. Wie schnell kann die derzeitige Situation zum GAU für die Weltwirtschaft werden?
Michael von Hochstetten, Ressortleiter für Weltwirtschaft und Finanzmärkte am Institut für Wirtschaftsforschung IWB: “Bereits ohne einen atomaren Super-GAU wird die japanische Wirtschaft volkswirtschaftliche Schäden von umgerechnet deutlich mehr als 100 Milliarden Euro verkraften müssen. Ganze Landstriche sind verwüstet, die Energieversorgung ist schwer getroffen und hunderttausende von Japanern stehen vor dem Nichts. Diese regionale Katastrophe bereitet ihre Schockwellen aber erst auf die Weltwirtschaft aus, wenn zum Beispiel die Aktienmärkte nachhaltig darauf reagieren”, so der IWB-Experte.
“Die Aktienmärkte werden nach erster Einschätzung erst dann nachhaltig beeinflusst, wenn Panikreaktionen folgen, weil zum Beispiel die Produktion in Japan auf eine längere Zeit beeinträchtigt wird oder ausfällt. Da Tsunami und Erdbeben aber vorwiegend landwirtschaftliche Flächen getroffen haben und wichtige Industriezentren Japans in anderen Regionen des Inselstaates liegen, sind nachhaltige volkswirtschaftliche Einflüsse auf Weltwirtschaft und Finanzmärkte durch die aktuelle Katastrophenlage in Japan noch nicht zu sehen”, so Michael von Hochstetten.
Kritisch sieht der IWB-Experte des Instituts für Wirtschaftsforschung IWB jedoch die Situation im Falle eines atomaren Super-GAUs. “Eine radioaktive Wolke mit Richtung in das Landesinnere Japans könnte riesige Gebiete des Landes unbewohnbar machen und eine der größten Volkswirtschaften der Erde ins Straucheln bringen”, so Michael von Hochstetten.
Er erläutert: “Das könnte mittelbar und unmittelbar auch viele Weltfirmen am Standort Japan empfindlich treffen. Deren sinkende Aktienkurse könnten in der Folge dazu führen, dass betroffene Unternehmen erhebliche Abschreibungen am Wert ihrer Unternehmensvermögen vornehmen. Wenn dies bei einer Vielzahl von Schlüsselunternehmen wichtiger Branchen der Weltwirtschaft gleichzeitig passieren würde, käme diese Schockwelle auch bei vielen ohnehin schon gebeutelten Finanzinstituten an. Das könnte schon in 2011 bedeuten: Die Weltwirtschaftskrise kehrt zurück.”
Kontakt:
wnorg-nachrichtenagentur
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53909 Zülpich
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